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By Theodor Beck

89 oft lieber geheim gehalten und verwerthet, als publicirt und theoretisch be handelt werden. Es ist nicht anzunehmen, dass mit der Herrschaft der Romer gleichzeitig alle ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in solchen Dingen unter gingen, sondern dass diese von den Siegern gern benutzt und von Geschlecht zu Geschlecht uberliefert wurden. Auch dass darin im Verlaufe eines Jahr tausends keinerlei Fortschritte gemacht worden seien, ist nicht wahrscheinlich. Bezuglich der theoretischen Mechanik hat guy bis vor Kurzem ange nommen, dass die Zeit von ARCIDMEDES bis GALILEI eine geschichtliche Wuste sei, aus der kein Schritt zur Vervollkommnung zu verzeichnen ware, und dass GALILEI eine vollig neue Wissenschaft ohne Vermittlung ins Leben gerufen habe. Seitdem guy aber den Nachlass des LEONARDO DA VIKCI, den guy bis dahin nur als grossen Maler und Bildhauer gekannt hatte, genauer studirte, erkannte guy in ihm einen wurdigen Vorganger GALILEI'S, der als praktischer Ingenieur, Naturforscher und theoretischer Mechaniker ebenso gross conflict, wie als Kunstler*}. Ist aber damit der Beweis der Stetigkeit geschichtlicher Entwicklung bezuglich GALILEI'S erbracht, so darf guy sich auch durch die Freude uber LEONARDO'S Genie und den Stolz, ihn einen der Unserigen nennen zu durfen, nicht verleiten lassen, dasselbe Gesetz bezuglich seiner zu ignoriren.

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52), welches aus zusammengefugten Dielen gemacht wird. Der \Vellbaum wird auf Pfähle gelegt, welche da, wo die Enden des ersteren ihre Lager haben, ebcnfalls mit Eisenblech bekleidet sind. In dem inneren Raume des Trommdrades werden acht Bohlen radial eingefugt, welche VOll der Welle bis an den Cylindennan tel der Trommel reichen und das Innere des Trommelrades in glciche Räume theilen. Der Cylindermantel ringsum wird durch zusammengefugte Dielen gebildet, die halbfussbreite Oeffnungen freilassen, durch welche das \Vasser in das Innere aufgefangen wird.

49. dass die Worte: "aus Rindsriemen" nach MARINI'S Emendation anstatt des früheren schwer erklärbaren: "baculis ligneis;' gesetzt worden seien. Dr. REBER fährt fort: "Es bleibt unsicher, wo dieser Verband angelegt war. MARINI glaubt, dass die verkämmten Ecken des Rahmens noch mit diesen Riemen verschnürt gewesen seien. Da aber dies höchst überflüssig erscheint, so dürfte die Vermuthung wahrscheinlich sein, dass man den Schaftenden, um die Kanten vor dem Abstossen zu schützen, mit solchen Riemen umwickelt habe".

Dr. REBER fährt fort: "Es bleibt unsicher, wo dieser Verband angelegt war. MARINI glaubt, dass die verkämmten Ecken des Rahmens noch mit diesen Riemen verschnürt gewesen seien. Da aber dies höchst überflüssig erscheint, so dürfte die Vermuthung wahrscheinlich sein, dass man den Schaftenden, um die Kanten vor dem Abstossen zu schützen, mit solchen Riemen umwickelt habe". 49) angedeutet ist. Es scheint uns aber viel wahrscheinlicher, dass diese Bandagen aus Weiden- oder sonstigem Holzgeflechte , als dass sie aus einem Geflechte von Rindsriemen hergestellt waren, und wir halten deshalb die vermeintliche Emendation MARINI's für unberechtigt.

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